Pressemitteilung des Deutschen Landkreistages
Anlässlich der heutigen Sonderkonferenz der Landesbauminister mit Bundesminister Peter Ramsauer hat der Deutsche Landkreistag eindringlich davor gewarnt, vom nächsten Jahr an die Bundesmittel für die Städtebauförderung um die Hälfte von 610 Mio. Euro auf 305 Mio. Euro zu kürzen. Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Hans-Günter Henneke nahm an dem Treffen teil und sagte: „Sollte es zu einer derart drastischen Kürzung der Fördermittel für den Städtebau kommen, trifft dies strukturschwache ländliche Räume ins Mark, obwohl gerade dort Zukunftsinvestitionen dringend nötig sind. Hier muss es im Gesetzgebungsverfahren dringend zu einer Entschärfung kommen.“ Zudem appellierte er an die Länder, die drohenden Kürzungen durch eigene Mittel auszugleichen, zumindest aber die bisherigen Kofinanzierungsmittel im Volumen aufrechtzuerhalten.



Die Jamaika-Koalition im Saarland wollte die Grundschulzeit von vier auf fünf Jahre verlängern. Dazu wird es wohl nicht kommen.
Stadtwerke bauen superschnelle Glasfasernetze. Damit untergraben sie die Führungsrolle etablierter Anbieter – und betreiben die Rückverstaatlichung von Telekommunikationsnetzen.
RWE-Chef Jürgen Großmann plant einem Pressebericht zufolge einen tiefgreifenden Umbau des Versorgers. Den Konzern wolle der Manager in eine europäische Gesellschaft (Societas Europaea (SE)) umwandeln, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstag) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Diese SE solle als Holding fungieren, unter die dann unter anderem eine neue "Deutschland AG" geordnet werden soll. In dieser Sparte will Großmann die deutschen Vertriebs- und Netzaktivitäten bündeln. Ein Sprecher wollte die Informationen am Morgen nicht kommentieren.
WIESBADEN – Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im ersten Halbjahr 2010 nach vorläufigen Ergebnissen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 42,8 Milliarden Euro. Damit war das Defizit im ersten Halbjahr 2010 mehr als doppelt so hoch wie im ersten Halbjahr 2009 (18,7 Milliarden Euro). Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung schlagen sich nun die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise und der in diesem Zusammenhang aufgelegten staatlichen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur und der Finanzmärkte deutlich in den Haushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung nieder. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen (1 211,7 Milliarden Euro) errechnet sich für das erste Halbjahr 2010 aus dem Finanzierungssaldo eine Defizitquote von – 3,5%.
